Beziehungsarbeit

In der Beziehungsarbeit begegne ich dem Klienten partnerschaftlich und auf gleicher Ebene. Die Beziehung wird jetzt vom Klienten als innere Verbindung empfunden und seine Gefühle stehen in einem Wechselspiel mit sich selber, den anderen Menschen, der Umwelt und dem Fluss des Lebens.

Doch vor der eigentlichen Beziehungsfähigkeit zeigen sich im Klienten nochmals alte Verhaltensweisen. In der direkten Begegnung und Auseinandersetzung von Mensch zu Mensch, werden Konflikte, die als Kind nicht geklärt werden konnten, als Erwachsener in einem Rollenverhalten nachgespielt. Dieses Nachspielen enthält aber keinen Lösungsansatz, sondern dient lediglich als eine Art Erinnerungshilfe, damit der ursprüngliche Konflikt nicht verloren geht. Schwierig für jede Beziehung sind auch provokante Verhaltensweisen, mit denen der Klient wichtige Beziehungen auf Verlässlichkeit und Tragfähigkeit testet und so häufig einen Beziehungsabbruch erzwingt, um seine innere Prophezeiung zu erfüllen: „Keiner mag mich.“

Im Selbstkontakt kann der Klient dieses Verhalten reflektieren und korrigieren. Er ist in der Lage, seine Grenzen auf eine neue und natürliche Weise zu verteidigen. Er erlebt sich emotional unabhängig von anderen Menschen, kann seine Bedürfnisse äußern und sich in der Beziehung einbringen. Er akzeptiert sich als Teil des spirituellen großen Ganzen, ohne gegen das Leben ankämpfen zu müssen und kann sich dem Leben erneut hingeben und anvertrauen.

+Ziele

• Sich öffnen und eine Beziehung herstellen können (spiritueller Kontakt).
• Sich in eine Beziehung einlassen und sozial verantwortungsbewusst handeln.

+zentrale Fragen

• Welche verinnerlichten Konflikte werden auf der Beziehungsebene nachgespielt?
• Erlebt der Klient sich in einer Beziehung und einem Wechselspiel mit sich selber, anderen Menschen, der Umwelt und dem Fluss des Lebens?

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