Gefühlsarbeit

Um mit emotionalen Prozessen arbeiten zu können, muss der Klient zuerst behutsam wieder an sein emotionales Erleben herangeführt werden. Dem Klienten ist in der Regel selber gar nicht bewusst, dass ein Teil seiner Selbstwahrnehmung durch sein Bemühen um Verdrängung schon früh verloren gegangen ist. Über mein Einfühlungsvermögen unterstütze ich die Selbstwahrnehmung im Klienten und biete ihm an, mit seiner verdrängten Gefühlswelt in einen bewussten Kontakt zu treten. Gefühlszustände werden dabei sprachlich in einer stimmigen und ausdrucksreichen Weise beschrieben, was im Klienten zu innerer Offenheit und dem Bewusstsein über seelisches Erleben führt. Nebenbei führt ein größeres „sich selber bewusst sein“ auch zu mehr Selbstbewusstsein.

Ein wichtiger Punkt der Gefühlsarbeit ist das Aufspüren von Abwehrreaktionen, Blockaden und Vermeidungsstrategien. Diese Verhaltensweisen verstehe ich als einen natürlichen Schutzmechanismus, den ich anerkenne und nicht breche, aber immer wieder bewusst mache, bis das Unbewusste im Klienten mir sein Vertrauen schenkt und den inneren Zugang freigibt.

In der Gefühlsarbeit zeigt sich, welche inneren Konflikte sich hinter dem Verhalten und den Symptomen verbergen und in welchen emotionalen Krisen der Klient gerade feststeckt.

+Ziele

• Das Wiederherstellen des bewussten emotionalen Kontaktes und das Stärken des Selbstbewusstseins.
• Das Aufspüren von Blockaden, Vermeidungsstrategien und Abwehrverhalten.

+zentrale Fragen

• Welche inneren Konflikte verbergen sich hinter dem Verhalten und den Symptomen?
• Welche emotionalen Prozesse (Krisen) durchlebt der Klient?

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