Konzeptarbeit

Mit der Arbeit im Selbstkonzept werden süchtige und fremdbestimmte Denkstrukturen und selbstzerstörerische Verhaltensweisen aufgedeckt. Es gilt den versteckten Kern der Erkrankung, der sich im Denken, Erwarten und Bewerten widerspiegelt, dem Bewusstsein zugänglich zu machen. Durch das Erleben der Wirkung der inneren Zerrissenheit im Verhalten und den Mechanismen der Aufrechterhaltung, gelangt der Klient zu einer Haltung der inneren Kapitulation, in der er sein altes Leben ändern kann. Er ist nun bereit, seine alten Werte, die bislang sein Selbstwertgefühl gestützt haben, loszulassen und durch neue Erfahrungen zu aktualisieren. Eine spirituelle Grundeinstellung ist hierbei unabdingbar, weil sonst die Grundhaltung des „Master of the Univers“ erhalten bleibt. Praktisch bedeutet dies, Wörter wie Liebe, Demut, Hingabe usw. ganz neu und in einer positiven Weise zu erfahren.

Neben der Überarbeitung der Wertvorstellungen und Bewertungsmuster, liegt ein weiteres wichtiges Augenmerk auf den Machenschaften des inneren Kritikers im Klienten. Der innere Kritiker zeigt sich als eine Form der Fremdbestimmung und wird meist von den Eltern anerzogen. Der Klient erlebt sich in einem ständigen Zwiegespräch mit sich selber, in dem er sich seine Erfolge herabwürdigt und nichts Gutes an sich lässt, sich zu immer größer Leistung und Opferbereitschaft anstachelt und ein Leben lebt, das nicht seins ist. Das Eliminieren des Kritikers aus der Ich-Struktur verhilft dem Klienten zu einer raschen Entfaltung seiner ursprünglichen Persönlichkeit.

+Ziele

• Das Offenlegen des Selbstkonzeptes und der destruktiven Verhaltensweisen.
• Das Ausschalten des inneren Kritikers und die Entfaltung der Persönlichkeit.

+zentrale Fragen

• Welche innere Zerrissenheit zeigt sich in den Konflikten?
• Wie wird die innere Zerrissenheit aufrechterhalten? (Erfüllung der Prophezeiung)

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